Ein fröhliches Kind und die Liebe zur Musik

In der letzten Woche habe ich darüber geschrieben, dass wir froh sind, dass es dem Lieblingskind wieder besser geht und ich gespannt war, was der sogenannte „Entwicklungssprung“, der ihn so unleidlich hat werden lassen, wohl an neuen Fähigkeiten mit sich gebracht hatte.

Nun denke ich, dass man das nicht mehr so genau sagen kann, wie es bei einem Baby der Fall war. Im ersten Lebensjahr war es dank des Buches „Oje, ich wachse!“ sowie durch den Austausch in Krabbelgruppen relativ vorhersagbar, in welchem Zeitraum das Baby welche Entwicklungsschritte durchmacht. Denn im Buch wurden die Zeiträume genau erläutert und benannt als „Die Welt der Muster, „Die Welt der fließenden Übergänge“, „Die Welt der Zusammenhänge“ usw. Es wurde also beschrieben, was das Baby gerade lernte und mit welchen Spielen oder Material man es in dieser Phase unterstützen konnte. Dabei wurde jedoch auch auf individuelle Vorlieben hingewiesen. Das heißt, dass auch Babys sich schon darin unterscheiden, ob sie einen bestimmten Lieblingssinn haben oder ob sie sich schneller motorisch weiterentwickeln oder vielleicht eher sprechen lernen.

Beim Lieblingskind dachte ich lange Zeit, dass es vor allem die Welt der Musik wäre, die es am meisten faszinierte. Anfangs strampelte es quietschvergnügt zur Musik und machte die lustigsten Geräusche. Später dann versuchte es immer gleich mitzusingen und tanzte, sobald es irgendeinen Rhythmus vernahm. Es bekam zum ersten Geburtstag von Freunden schon einfache Instrumente wie Klanghölzer, ein Rassel-Ei und ein Xylophon, welches er jedoch immer lieber ab- und wieder aufbaute, da man die Klangscheiben abnehmen konnte.
Als es dann ein halbes Jahr alt war, nahmen wir sein erstes „Album“ auf. 😉 Im Grunde genommen, wollten wir nur die drolligen Geräusche aufnehmen, die schon wie eine eigene Sprache klangen. Daraus ergab sich dann jedoch richtig gutes Material für eine CD. Mit einem netten Cover und einer Tracklist versehen, wurde sie dann zum Geschenk für die Großeltern.

Cover - Freder erzählt_publikIn der Kita gab es dann ab dem 2. Lebensjahr ein Angebot zur musikalischen Früherziehung mit allen Sinnen. Darauf freuten wir uns schon wie verrückt und das Lieblingskind war begeistert. Im letzten Jahr hatte dieses Interesse jedoch merklich nachgelassen und in den Kita-Aufführungen fühlte er sich unwohl. Doch nun, nach langer Zeit ohne viel musikalisches Gefühl, fängt er an, ganze Lieder zu singen und trägt sie uns freudestrahlend vor.
Wenn er allein in seinem Zimmer spielt, begleitet er sein Spiel mit Liedern, die er die ganze Zeit vor sich hinsingt, was mir Tränen der Rührung in die Augen treibt.

Es freut mich riesig zu beobachten, wie es ihm gerade so viel besser geht als in den letzten Wochen, wie er beim Spielen die ganze Zeit singt und wie er wieder gern alle Dinge allein macht und viele neue Dinge ausprobieren will. Er bastelt und malt uns fast täglich etwas in der Kita, um uns eine Freude zu machen. Und er sagt uns oft wie lieb er uns hat.

Welche Eigenschaften oder Handlungen rühren euch bei euren Kindern besonders? Hattet ihr eure Babys beobachtet und euch zu Gedanken hinreißen lassen wie „der wird mal… und die wird mal…“? Seid ihr gespannt welche Begabungen und Interessen eure Kinder noch alles entwickeln?

Eure Sabrina

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