Zuckersucht Teil III

Ich habe lange nichts mehr zum Thema Zuckersucht geschrieben, was leider nicht bedeutet, dass ich alle meine Ziele erreicht habe und das Thema damit für mich erledigt ist. Leider ist es eher so, dass aus der kleinen Pause vom gesünderen Lebenstil wieder Gewohnheit geworden ist.

Angefangen hatte es damit, dass ich mich im Oktober letzten Jahres wieder mit Schokolade tröstete und in dem Moment ja wohl alles egal war. Doch man gewöhnt sich schnell wieder an die Süße und die als ach so gemütlich gespeicherten alten Rituale mit Süßigkeiten zum Film oder zum Spielen.

5. Chia-Pudding mit ErdbeerenAuch an Feiertagen mag ich mir nichts verbieten. Ich bin sowieso niemand, der essen kann bis er platzt. Ich mag lieber viele kleine Portionen. Und so ist es meistens auch mit Schokolade. Ich brauche keine ganze Tafel am Stück. Aber nach und nach steigert sich der Konsum eben doch wieder. Regelmäßig nachmittags Eis oder Kuchen muss schon sein. Das möchte ich natürlich wieder mehrheitlich durch gesündere Alternativen austauschen und vor allem ist erneut mein Ziel, abends nichts mehr zu naschen. Das macht für mich schon eine Menge aus. Aber an Wochenenden nachmittags keinen Kuchen zu essen, unvorstellbar. Ich möchte es gar nicht so eng sehen. Auch wenn mir bewusst ist, dass Zucker süchtig machen kann und ein hoher Zuckerkonsum viele unschöne Krankheiten zur Folge haben kann, bin ich einfach kein 100% Typ. Das würde mich zu sehr einengen und ich hätte nicht mehr das Gefühl frei entscheiden zu können.

Ich denke, auch hier finde ich meinen ganz eigenen Weg, der momentan so aussieht, dass ich mir immer mal wieder bewusst mache, wie viel ich gerade kons3. gesundes Brotumiere und wie es mir damit geht. Denn für mich selbst bedeutet es nicht, irgendeinem Ernährungs-Trend hinterher zu laufen und mich damit unnötig zu quälen, sondern wirklich zu schauen, was macht meine Ernährungsweise mit mir. Wie ich in vorangegangenen Artikeln geschrieben hatte, ging es mir nach der Zucker-Reduktion eindeutig besser. Ich denke, dass man für sich auch ausprobieren sollte, was einem gut bekommt und was der eigene Körper braucht. Das ist oft überlagert von Gewohnheiten.

Und dann mit dem Stress im April griff ich ich auch wieder gern zu Süßem und dachte jedes Mal: „Heute Abend muss ich mir was gönnen“. Daran ist grundsätzlich nichts verkehrt. Wenn es aber zur Gewohnheit wird, ist es nicht mehr schön. Zumal ich weiß, dass ich mehr Energie habe, wenn ich sie aus Obst und Gemüse ziehe, möglichst einen großen Teil davon in rohem Zustand.

Nachdem ich nun schon wieder morgens mit Völlegefühl aufwachte, wusste ich, das will ich unbedingt ändern. Ich weiß ja jetzt, dass es geht. Die noch immer vorhandenen Ostersachen sollen nun also die anderen essen oder ich verbacke davon etwas an den Wochenenden. Ansonsten freue ich mich, dass der Lieblingsmann so oft Smoothies zaubert und ich dafür gern leckere Salate mache.

Als süße Alternativen möchte ich dann wieder selbst Rohkostkonfekt machen. Ich kann euch dafür gern demnächst ein Rezept hier lassen. Dabei habe ich das Gefühl, sowohl gesunde Energie zu bekommen und gleichzeitig ein paar mehr Glückshormone springen zu lassen.

Wie geht es euch mit den ganzen Feiertagssüßigkeiten? Wir finden grundsätzlich jedes Jahr zu Weihnachten noch Osterhasen und Weihnachtsmänner vom Vorjahr. Es ist einfach nicht zu schaffen, da der Lieblingsmann kein großer Süßigkeitenesser ist, das Lieblingskind zu klein ist, als dass wir es den ganzen Tag damit vollstopfen wollen und ich selbst lieber Eis oder selbst ausgesuchte Schokolade esse.

Bleibt gesund und genießt das Leben, den Frühling und euer Essen!

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