Wochenende in Bildern – 27./28. August 2016

Endlich Sommer!❤ Ein wunderbares Sommer-Wochenende liegt hinter uns mit Grillparty und Badespaß im Garten.

1. Frühstück
Der Samstag startet, nachdem ich sehr schlecht geschlafen habe, mit einem gemütlichen Frühstück im Garten zusammen mit der Lieblingsnachbarin. Nachdem ich nämlich ganz viel für die Grillparty des Lieblingsmannes vorbereitet hatte, sagte mir eine Freundin mit ihrer Familie halb ab, weil sie von der Evakuation im Prenzlberg betroffen war. So machte ich mir Sorgen, dass es doch keine richtige Party wird und das Lieblingskind nicht mal jemanden zum Spielen hätte. Außerdem träumte ich sehr schlecht und bekam ständig den Ellenbogen oder die Knie vom Lieblingskind irgendwo reingerammt. Ich hatte Kopfschmerzen und brauchte dringend eine kalte Dusche, frische Luft und Kaffee. All das versprach der Morgen und so ging es mir rasch besser. Zumal die Freundin dann doch wieder zugesagt hatte und wir uns in die weiteren Vorbereitungen stürzen konnten.🙂
2. Kaffeevorbereitungen
Der Lieblingsmann hat zwei Kuchen gebacken, was unsere Gäste nicht daran hinderte, auch noch einen mitzubringen. Aaaah, wir hatten echt zu viel zu essen. *mjami*
3. Wassersprenger Kids
Im Garten lief ständig der Rasensprenger, um die Luft und die Kiddies ein wenig abzukühlen. Eine schwangere Freundin bekam ein kühles Fußbad in der alten Babybadewanne.
4. Kubb spielen
Dann spielten wir viel Kubb und Boule. Kubb spielte ich auch noch mit dem Lieblingskind als es längst dunkel war. Es war sehr lustig und ich muss gestehen, dass ich zwei Mal gegen einen Vierjährigen verloren habe. Au Backe!
7. Nudelsalat
Unser Grillfest blieb rein vegetarisch, woran niemand etwas auszuetzen hatte. Es gab leckere Kartoffelpäckchen, Nudelsalat, Gemüsespieße, Veggie-Würstchen und Grillkäse. Alle fanden es lecker und satt wurden sie auch. So satt, dass ich gar nicht mehr dazu kam, den Nachtisch auszuprobieren. Ich wollte eigentlich gegrillte Pfirsiche mit Vanilleeis anbieten, was dankend abgelehnt wurde, weil niemand mehr Papp sagen konnte.
8. Feuerschale
Als das Lieblingskind schlief, saßen wir noch ein wenig um die Feuerschale herum. Der Lieblingsmann hielt es noch länger aus, während ich mich irgendwann ins Bettchen verkrümelte, denn wir waren gleich morgens zum Frühstück im Garten bei den Schwiegereltern eingeladen.
9. Weg zum Garten
Am nächsten morgen wurden wir vom Lieblingskind jedoch erst um halb acht geweckt. Um 8 Uhr wollten wir uns auf den Weg machen. Da funktionierte unsere Weckmethode wohl diesmal nicht so wie sonst, was kein Wunder war, denn das Lieblingskind selbst ist nach der Party ja auch erst um 22 Uhr ins Bett gekommen. Ich liebe den Weg zum Garten. Von der S-Bahn laufen wir sehr idyllisch unter grünen Blätterdächern am Fluss entlang.
10. Sonntagsfrühstück im Garten
Im Garten angekommen, wartet bereits ein gedeckter Tisch und dampfender Kaffee auf uns. Es ist auch schon sehr warm. So sollte ein Sommer sein. Yeay.
11. Baden
Das Lieblingskind verbrachte fast den ganzen Tag mit Zwangsunterbrechungen im Pool. Immer wenn jemand von uns reinging, war es dabei.
15. Kesselsuppe
Zum Mittag gab es Gemüsesuppe aus dem Kessel. Dabei kamen wir auf das Thema „Hänsel und Gretel“ zu sprechen und das Lieblingskind erzählte uns was Gretel mit der Hexe gemacht hatte und warum, als wäre es eine wahre Geschichte, die es bezeugt hatte.
16. Spritztier
Die Spritztiere verirrten sich auch mal ins Gras.
17. Baderatte
Und das Lieblingskind war entweder im Wasser oder wir spielten Verstecken. Alles war super entspannt. Ein richtig schöner Sonntag.

Konntet ihr das tolle Sommerwetter auch so genießen?

Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr wieder bei Susanne von Geborgen Wachsen.

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Kita-Wechsel – ein Erfahrungsbericht

Ich war gespannt. Wie gewöhnt man ein erfahrenes Kita-Kind in eine neue Kita ein? Wir wussten, dass es Kita-Abläufe kennt, dass es weiß wie es ist, morgens zur Kita zu gehen, dort zu spielen, zu essen und am Nachmittag wieder abgeholt zu werden. Es war also klar, dass es nicht wieder so sein würde wie die erste Eingewöhnung nach einem Jahr zu Hause, wo sich Mama (oder Papa) und Kind zum ersten Mal trennen und ganz viel Unsicherheit auf beiden Seiten ist.

6. KitavorgesprächIch hatte damals überraschenderweise große Schwierigkeiten, loszulassen. Überraschenderweise, weil sowohl das Lieblingskind als auch ich so was von „kitareif“ waren und ich etwas von meiner Freiheit zurück haben wollte. Ich lernte mich mit meinen starken Autonomie-Bedürfnissen in der Elternzeit noch mal völlig neu kennen und hing auf der anderen Seite sehr an meinem winzigkleinem Lieblingskind. Hinzu kam, dass eigene dunkle Kita-Erinnerungen wieder hoch kamen und ich Angst und Trauer empfand. Vielleicht aus diesen Gründen, gekoppelt mit der Tatsache dass der Dezember nur drei Wochen hatte und die Bezugserzieherin ständig krank war, dauerte die Eingewöhnung zwei Monate. Im Nachhinein betrachtet, war ich sehr froh über die sanfte und langsame Ablösephase. Sehr schön war damals auch, dass ein halbes Jahr kein weiteres Kind eingewöhnt wurde, sodass das Lieblingskind lange das Nesthäkchen der Bezugserzieherin bleiben konnte.

Die neue Eingewöhnung sollte viel schneller gehen. Das Lieblingskind ist schon groß, kennt den Kita-Alltag und die Erfahrungen der Kita zeigten, dass die Kinder, die bereits eine Kita besucht hatten, in der Regel maximal eine Woche brauchten. Zudem wurde es durch gemeinsame Kita-Besichtigung und Vorgespräche sehr gut vorbereitet. Ich hatte mir eine Woche frei genommen. Meist sagen die Kinder schon am ersten oder zweiten Tag: „Du kannst jetzt gehen, Mama“. Und auch das Lieblingskind war am ersten Tag so aufgeregt und voller Vorfreude auf die neue Kita, dass es schon zu Hause zu mir sagte: „Du kannst dann aber gehen, Mama“.

Als wir dann vor Ort waren, verschwand es plötzlich hinter meinen Beinen, als wäre es wieder drei Jahre jünger. Es klammerte sich an mir fest, hing sprichwörtlich an meinem Rockzipfel und traute sich kaum etwas zu sagen. Im Morgenkreis schwankte es zwischen Mitteilungsbedürfnis und auf Mamas Schoß kriechen. Es war erstaunlich wie viel Mama es wieder brauchte. Dann ging es ans Experimentieren und ein paar neue Kitaregeln kennen lernen. Dabei konnte ich schon mal einfach nur am Rand sitzen.

9. Montessori-MaterialienMein erster Eindruck von der Montessori-Einrichtung war super. Wie mit den Kindern gesprochen und umgegangen wurde, erschien mir respektvoller und freundlicher als in der alten Kita. Der Morgenkreis war wunderschön. An jedem Morgen wird eine Kerze angezündet bzw. eine für Montag, zwei für Dienstag, drei für Mittwoch und so weiter. Und das Lieblingskind durfte, weil es neu war, die Kerze anzünden.

Sie haben außerdem ein Patenprogramm, in dem sich ein älteres erfahrenes Kita-Kind um das neue kümmert. Das heißt, es zeigt ihm alles und erklärt ihm die Regeln. So ist a11. Windmühleuch schon von Anfang an ein Freund da, wenn das Kind sich noch nicht traut auf andere zuzugehen oder nicht weiß, an wen es sich wenden soll. Leider war das Patenkind jedoch nicht da und kam erst am Mittwoch. Aber das Lieblingskind hatte vorher auch schon zwei, drei neue Freund*innen gewonnen. Am Mittwoch bekam es dann ein kleines Begrüßungsgeschenk vom Paten und spielte mit ihm und seinem besten Freund. Am nächsten Tag verstanden sie sich nicht mehr so gut. Aber ab Freitag waren sie dann plötzlich doch, dank gemeinsamer Interessen, die besten Kumpels.

Das Lieblingskind wollte mich auch am Dienstag noch den ganzen Vormittag dabei haben, sodass ich die ersten beiden Tage noch nicht gehen konnte. Am zweiten Tag konnte ich allerdings eine Weile in einem anderen Raum sitzen, ohne dass es ihn gestört hätte.

Am Mittwoch verabschiedete ich mich dann aber schon zum Morgenkreis und das Lieblingskind rannte, sofort nach dem Winken, wieder zum Spielen. Ab da war es schon fast wie immer. Abgesehen davon, dass ich es natürlich bereits nach dem Mittagessen wieder abholte. Mit jedem Tag kam eine Kleinigkeit hinzu, sodass es langsam reinkam. Wie notwendig das war, konnte ich abends sehen, wenn es schon ab 16 Uhr wieder hundemüde und überdreht war. Es hatte auch im Schlaf sehr viel zu verarbeiten. Die Vorfreude auf jeden Tag blieb jedoch groß.

Am Donnerstag war das Lieblingskind nachmittags richtig knatschig. Es jammerte, tobte und heulte bei Kleinigkeiten, dass ich schon fast verzweifelte. Bis ich mich mit ihm hinlegte, um in Ruhe ein Buch vorzulesen. Dabei schlief es ein. Es war erst 16:15 Uhr. Und es schlief durch bis 6 Uhr. Ich fand es erstaunlich wie es den Anschein macht, als sei alles easy peasy, dabei gibt es für ihn trotzdem so viel zu verarbeiten, wie erst in solchen Situationen deutlich wird. Wenn es nach ihm gegangen wäre, wäre es schon ab Dienstag gern zum Mittagschlaf und Vesper geblieben. Das Lieblingskind selbst wollte jeden Tag eigentlich noch länger bleiben und nach der Kita noch Besuch haben oder jemanden besuchen. Wir hatten echt eine wirklich aufregende Woche.

Spannend war auch, dass ich wieder mit heftigen Bauchschmerzen reagierte, obwohl ich bewusst fand, dass alles wunderbar war. Ich glaube die eigenen Traumata sitzen tief und versuchen noch vor etwas zu schützen, was gar nicht mehr da ist.

Nun geht das Lieblingskind schon die vierte Woche in die Kita und alles ist schon wieder richtig Alltag geworden. Das Lieblingskind beschwert sich mittlerweile wieder über die ein oder andere Sache und hat auch schon mal Streit oder Ärger. Aber alles läuft eben ganz normal, die schönen Dinge überwiegen und es geht gern hin.

Neue Freunde finden sie in dem Alter sehr schnell und die alten besuchen wir sowieso immer nachmittags, denn auch die sind schon gar nicht mehr in der alten Kita. Einige hatten vorher schon gewechselt, andere kommen in die Schule und wieder andere sind weggezogen. In der alten Kita hätte sich darum auch vieles geändert. Aber das war ja nicht der Grund zu wechseln, sondern macht es im Großen und Ganzen nur einfacher.

Hattet ihr schon mal einen Kitawechsel? Wie lief es bei euch? Hattet ihr auch Bauchschmerzen und Befürchtungen vor so viel Neuem?

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Wochenende in Bildern – 20./21. August 2016

Dieses Wochenende stellte ich mir ganz entspannt vor. Der Lieblingsmann hatte in der Woche Geburtstag gehabt und wir haben mal die ganze Wohnung geputzt wie zum Frühjahrsputz, weil eigentlich meine family hier übernachten wollte. Als sie es dann doch nicht tat, erfreuten wir uns aber daran, dass wir eine blitzblanke Wohnung hatten und darum am Wochenende nicht mehr viel machen müssten. Dennoch war es nicht so entspannt wie erwartet. Das Lieblingskind war am Samstag außer Rand und Band und machte am liebsten das Gegenteil von dem, was wir sagten. Am Abend war meine Geduld am Ende und ich flippte aus.😦 Der Sonntag verlief dann glücklicherweise wieder völlig anders.

1. Frühstück
Das Samstagsfrühstück gab es heute mal drinnen, weil es seit nachts regnete. Die Lieblingsnachbarin haben wir einfach trotzdem eingeladen, weil es so schön ist.🙂
2. Krone basteln
Nach dem Frühstück bastelte mir das Lieblingskind eine Krone und krönte mich anschließend zu seiner Königin. Erst sagte es Papa sei König, ich Königin und er Prinz, überlegte es sich aber gleich darauf anders und sagte, nein er sei auch König.
3. Strandmuschel
Aus lauter Neugierde wurde die Strandmuschel aufgeworfen, die meine Eltern am Tag zuvor zur Geburtstagsfeier mitgebracht hatten. Sie ist echt riesig.
4. Gerangel
Dann müssen meine beiden Könige erst einmal ordentlich auf der Couch rangeln.
5. Kartoffelernte
Dies ist unsere Kartoffelernte aus dem schwiegerelterlichen Garten. Darum essen wir am Samstag schon mal Kartoffeln mit Zucchini (ebenfalls aus dem Garten) und Tomaten aus dem Ofen.
6. Karten spielen
Das Lieblingskind lernt ein wenig Karten spielen. Bald können wir mit ihm Pokern.😉
7. Rittersporn
Hier ist der wunderschöne Blumenstrauß mit Rittersporn und Löwenmäulchen zu sehen, den der Lieblingsmann von meinen Eltern zum Geburtstag bekommen hatte. Daneben könnt ihr auch die vom Lieblingskind bemalte Tasse sehen, die es dem Papa geschenkt hatte. Die andere habe ich für das Lieblingskind fertig gestellt, weil es sich darauf vermalt hatte und dann nicht weitermachen wollte. So hatte es zum Geburtstag des Lieblingsmanns auch eine Überraschung.
8. Kuchenträger
Da die Uromi aufgrund ihres stolzen Alters nicht mehr an der Feier teilnehmen konnte, besuchen wir sie am Samstag zu Kaffee und Kuchen. Den Kuchen trägt das Lieblingskind. Den restlichen Nachmittag, inklusive Spielplatzbesuch, habe ich nicht mehr festgehalten und mit meiner Geduld war es auch wieder nix. Wo bekommt man eigentlich neue Geduld her, wenn sie aufgebraucht ist?
9. Maischips
Okay, wir machen es uns am Abend noch ein wenig gemütlich und schauen einen Film. So komme ich hoffentlich wieder auf andere Gedanken und beruhige mich.
10. James Bond
Allerdings schauen wir James Bond. Es ist mein erster James Bond Film und ich hätte ihn mir nie freiwillig ausgesucht. Sorry, nach dem Film hat sich mein Bild von diesem Bond-Kult kein Stück verbessert. Der Film war okay, aber die ganze Idee hinter Bond und der ganze sexistische Kack: *augenroll*.
11. Weg zum Bäcker
Am Sonntag gehen wir mal wieder zum Bäcker, weil wir vergessen hatten für das Sonntagsfrühstück einzukaufen. Das Lieblingskind will mich wieder begleiten. Morgens im Bett dachte ich noch, es geht genauso anstrengend weiter wie am Abend zuvor, weil das Lieblingskind schon im Bett lauthals Forderungen stellte. Aber dann übernahm der Lieblingsmann mal das frühe Aufstehen und wir gingen den Tag super entspannt an.
12. Schaukeln
Auf dem Rückweg wird noch mal kurz geschaukelt.
13. neuer Kaffeeautomat
Der Lieblingsmann hat sich selbst, oder eigentlich uns, noch ein eigenes Geburtstagsgeschenk gemacht: Wir haben einen neuen Kaffeeautomaten. Hier läuft gerade der erste Kaffee probeweise durch. Das Blau ist übrigens noch von der Schutzfolie. Eigentlich ist die Maschine komplett silber. Dann gibt es erst mal das Sonntagsfrühstück mit neuem Kaffee und superleckeren Smoothies.
17. Tombola
Mittags besuchen wir spontan das „Vegane Sommerfest“ auf dem Alex und lernen durch die Tombola-Gewinne gleich wieder ein paar neue Produkte kennen.
18. Hüpfburg
Das Lieblingskind kann mal wieder ordentlich in einer Hüpfburg rumhopsen. Wir treffen derweil zufällig zwei Freundinnen aus Rostock, die wir lange nicht mehr gesehen haben. Ich freue mich voll.
19. Regenguss
Nachdem wir etwas gegessen haben, müssen wir uns unterstellen, weil ein ordentlicher Regenguss einsetzt. Wir stehen im Vebu-Zelt unter, wo das Lieblingskind lauter lustige Requisiten aufsetzen kann, die für Fotosessions ausliegen.
20. Kälbchen
Das Lieblingskind streichelt ein eingesperrtes (natürlich unechtes) Kälbchen. Interessanterweise stand der Sonntag ganz ungeplant völlig im Zeichen des Veganismus. Denn am Abend schaute ich mal wieder auf dem Kiwimama-Blog vorbei und freute mich über ihren spannenden Artikel wie sie zum Veganismus kam. Darauf war ich auch schon ganz neugierig und muss sagen, die Spannung hat sich gelohnt. Das ist mal ein völlig anderer Prozess als bei mir oder Freund*innen von mir. Und den Artikel finde ich auch sehr schön geschrieben.
21. Regenspiele
Auf dem Rückweg machen wir noch einen gemütlichen Spaziergang, auf dem das Lieblingskind jede Regenpfütze mitnimmt, eine „Dusche“ unter der Regenrinne nimmt, sich den Regen dann auf den Schirm und in den Schirm prasseln lässt. Und am Ende retten wir noch einen Regenwurm.
24. Maulwurfspiel
Den restlichen Nachmittag verbringen wir mit Kaffee und Kuchen, Petterson und Findus und Spielen. Es ist sehr schön, auch mal nur zu dritt zu sein und die Ruhe zusammen zu genießen. Das Lieblingskind hatte vermutlich lange nicht mehr unsere ungeteilte Aufmerksamkeit, da eigentlich immer irgendein Besuch oder andere Erwachsene um uns herum sind.Und so endet dieser Tag ganz anders als der gestrige.

Und wie war euer Wochenende?

Mehr bebilderte Wochenenden findet ihr in einer Liste auf Geborgen Wachsen.

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Warum mein Kind nicht gehorchen muss!

Natürlich wünsche auch ich mir, dass mein Kind das macht, worum ich es bitte und dass es sich an Regeln hält und nicht durch große Szenen auffällt. Am liebsten wäre es mir auch, dass alle immer machen, was ich mir wünsche, dass das Lieblingskind und der Lieblingsmann immer auf mich hören und es immer nach mir geht. Wie herrlich einfach wäre das Leben. Na ja, vielleicht wäre das aber auch langweilig. Und meistens finden wir auch zu einer Einigung, mit der wir alle gut leben können. Jeder von uns hat nun mal seine eigenen Wünsche und Vorstellungen. Es ist nicht möglich, dass immer nur einer sich durchsetzt und die anderen gehorchen müssen. Genauer gesagt ist es nicht möglich, ohne dass die, die gehorchen, sich selbst aufgeben und einfach ausgedrückt unglücklich werden. Irgendwann werden sie sich dann vielleicht abwenden – sei es nur innerlich oder sei es, dass sie tatsächlich gehen und nichts mehr mit einem zu tun haben wollen.

8. Kind am ZaunMeistens gelingt es aber, dass das Lieblingskind unseren Bitten nachkommt, vielleicht nicht immer sofort – wie ich es gern hätte – aber es gelingt wie bei den meisten Kindern. Dass es manchmal nicht klappt, hängt von vielen verschiedenen Dingen ab, die mal völlig nachvollziehbar sind (wie Müdigkeit oder Ärger in der Kita mit Freunden) und manchmal eben weniger nachvollziehbar. Einen Grund hat das Kind jedoch immer, wenn es wütend, frustriert oder verzweifelt wird. Und wenn ich von dieser Grundanahme ausgehe, nehme ich mein Kind ernst und versuche es zu verstehen. Wenn ich ihm aber etwas aufdrücke, was in seiner momentanen Verfassung absolut kontraproduktiv ist, sind ein Wutanfall und Frust vorprogrammiert.

Ich zucke jedoch jedes Mal zusammen, wenn jemand zu mir meint: „Jetzt muss er aber doch langsam mal gehorchen“. Allein dieses Wort löst in mir körperliches Unbehagen aus. Wir leben glücklicherweise nicht mehr in einer Gesellschaft, in der (blinder) Gehorsam verlangt wird. Die Zeit in der Gehorsam, Disziplin und Unterordnung die wichtigsten Ziele der Erziehung waren, war eine Zeit, in der die Gesellschaft aus ganz anderen Machtstrukturen als heute bestand. Es war die Zeit der Industrialisierung, die notwendigerweise die Werte Unterordnung, Pünktlichkeit, Fleiß, Gehorsam mit sich brachte. Zu dieser Zeit gab es eine militaristische Gesellschaft mit einer klaren Hierarchie. Um diese zu erhalten, war es notwendig, die Erziehung so anzulegen, dass diese Werte und die Machtegefüge erhalten bleiben konnten. Ebenso in der Zeit des Nationalsozialismus. Da brauchte man keine Menschen, die selbständig und autonom waren, die sich ihre eigenen Gedanken machten und eigene Werte entwickelten, die ausgeprägte Empathie und Mitgefühl entwickelten. Im Gegenteil, dann hätte diese Gesellschaftsform ja nicht mehr funktioniert.

Diese Werte haben sich jedoch im Laufe der Jahrzehnte grundlegend verändert. Es kamen Zeiten, in denen alles sogar ganz und gar umgekehrt wurde und eine antiautoritäre Erziehung alte Wunden heilen sollte, indem man die eigenen Kinder tun ließ, was immer sie gerade wollten. Dabei verlor man jedoch aus den Augen, dass sie nicht nur Dinge wollen, sondern auch brauchen. Und was Kinder prinzipiell brauchten, bekamen sie nicht, indem man sie einfach machen ließ, sondern indem man für sie da war und einen sicheren Rahmen bot.

Heute, mit all den Studien und Forschungen zu kindlichen Bedürfnissen, zur Entwicklung, zur Hirnforschung, ist es für mich mehr als verwunderlich, dass so wenig davon Mainstream ist. Es verwundert mich sehr, dass es so viele Erziehungsratgeber gibt, die noch immer Disziplin und Gehorsam fordern und dabei auf denkbar schlechte Methoden und Strategien zurückgreifen, die nicht nur nicht funktionieren, sondern zum großen Teil sogar, mit der Einführung der Kinderrechte, gesetzlich verboten sind.

Kinder haben zum Beispiel ein Recht auf Beteiligung, das heißt, Kinder dürfen immer ihre Meinung sagen und mitbestimmen, wenn es um sie geht und darauf, dass ihre Meinung auch beachtet wird. Umso selbstverständlicher sollte es sein, dass Kinder in ihrem Alltag ganz normal ihre Meinung zu allen sie betreffenden Entscheidungen sagen können. So gibt es Situationen, in denen selbst Kleinkinder bereits völlig allein entscheiden können, z. B. ob sie lieber Müsli oder Brötchen zum Frühstück essen wollen, welche Hose sie lieber anziehen wollen und Situationen, in denen sie zwar nicht allein entscheiden können, aber ihre Bedenken in der Diskussion zumindest Berücksichtigung finden. In der Regel reicht es, wenn sie gehört werden und sich verstanden fühlen, damit sie eine Entscheidung akzeptieren. Wenn sie aber ohne Erklärung vor vollendete Tatsachen gestellt werden und ihren Unmut noch nicht einmal äußern dürfen, ist es nicht verwunderlich, dass es zum Streit kommt.

Manchmal brauchen sie Hilfe dabei, ihren Unmut richtig auszudrücken und nicht aus Wut zu hauen oder Dinge kaputt zu machen. Dafür braucht es Geduld und Verständnis. Es wird in diesem Fall zu gar nichts führen, wenn das Kind dafür bestraft wird, dass es einen Wutanfall hat. Warum? Strafen machen in der Regel noch wütender, weil sie gleichzeitig auch noch ihre Machtlosigkeit unter die Nase gerieben bekommen. Das ist bedenklich, denn

Wenn wir Kinder dazu bringen, sich machtlos zu fühlen, weil wir sie zwingen, sich unserem Willen zu unterwerfen, löst das oft heftige Wut aus, und nur weil diese Wut im Augenblick nicht zum Ausdruck gebracht werden kann, bedeutet es nicht, dass sie verschwindet. Was mit der Wut geschieht, hängt von der Persönlichkeit des Kindes und den genauen Umständen ab.“ (Alfie Kohn: Liebe und Eigenständigkeit)

Es kann zum Beispiel dazu führen, dass sie die angestaute Wut mit in die Schule oder auf den Spielplatz bringen und an ebenfalls Schwächeren abreagieren. Dabei werden die Kinder immer besser darin werden, sich nicht dabei erwischen zu lassen, um weiteren Strafen zu entgehen. Sie kann sich aber auch gegen sie selbst richten und ein Gefühl von Minderwertigkeit und Schuldgefühlen hinterlassen.

Im Grundgesetz wurde im Jahr 2000 das Recht auf gewaltfreie Erziehung verankert. Seitdem steht in §1631 (2) des BGB „Entwürdigende Erziehungsmaßnahmen sind unzulässig“. Darunter zählt nicht nur körperliche Gewalt, sondern auch psychische Gewalt. Das heißt, wenn ich ein Kind durch Worte immer wieder erniedrige und seine Würde verletze, wird das Kind daraus allenfalls lernen, dass es nur etwas wert ist, wenn es sich dem Willen anderer (z. B. seiner Eltern) unterwirft. Es nimmt an: „Meine Eltern (Lehrer, Erzieher, Großeltern) wollen mich nur um sich haben und schenken mir nur Aufmerksamkeit, wenn ich genau das tue und sage, was sie von mir verlangen. Ich darf nicht ich selbst sein. Ich werde nicht gesehen mit meinen eigenen Wünschen, Bedürfnissen und Gefühlen. Sie spielen keine Rolle.“

Das heißt keinesfalls, dass Eltern, die althergebrachte Erziehungsmethoden anwenLiebe und Eigenständigkeitden, ihre Kinder nicht abgöttisch lieben. Die Kinder spüren nur leider nicht viel davon. Für sie ist die Liebe und Aufmerksamkeit immer an Bedingungen geknüpft. Sie fühlen sich nur geliebt, wenn sie sich auf eine ganz bestimmte Art und Weise zeigen. Dabei spielt grundsätzlich nur das Verhalten des Kindes eine Rolle und nicht die Persönlichkeit dahinter. Oftmals wird einfach ignoriert oder gar nicht erst bewusst gemacht, dass das Kind schon eine Persönlichkeit ist – ein fertiger Mensch mit einer eigenen Würde, einer eigenen Mentalität sowie eigenen Wünschen und Gefühlen.

Wenn Kinder also auf eine bestimmte Art reagieren, entspricht die Reaktion ihrem aktuellen Bedürfnis und ihrem Gefühl und es lohnt sich das anzuschauen. Kinder sind noch sehr authentisch und echt in dem, was sie ausdrücken. Sie spielen uns nichts vor, und darüber sollten wir glücklich sein. Denn sie helfen uns damit ganz entscheidend, sie kennen zu lernen und damit besser auf sie eingehen zu können.

Warum Bestrafung als Erziehungsmethode völlig ungeeignet ist, hat Alfie Kohn in seinem Buch „Liebe und Eigenständigkeit“ sehr schön zusammengefasst:

  • Sie macht Menschen wütend. (Siehe oben)
  • Sie ist ein Vorbild für den Gebrauch von Macht. (Was Kinder lernen sollten – die eigentliche Lektion – spielt eher keine Rolle. Was sie tatsächlich lernen ist: dass die wichtigsten Menschen in ihrem Leben, Probleme zu lösen versuchen, indem sie Macht anwenden, um andere unglücklich zu machen und sie zur Kapitualation zu bewegen; genauso wie ihre Feindseligkeit nach außen hin auszudrücken.)
  • Sie verliert mit der Zeit ihre Wirksamkeit. (Wenn Kinder älter werden, wird es immer schwieriger noch ausreichend Unangenehmes zu finden, dass man ihnen zufügen kann. Es wird zu immer härteren Maßnahmen gegriffen, statt die Methode Strafe und ihre Wirksamkeit an sich in Frage zu stellen.)
  • Sie untergräbt die Beziehung zu unseren Kindern. (Wenn wir strafen , machen wir es unseren Kindern schwer, uns als liebevolle Verbündete zu sehen, was für eine gesunde Entwicklung unabdingbar ist, stattdessen werden wir – in ihren Augen – zu Vollstreckern, denen sie lieber aus dem Weg gehen sollten.)
  • Sie lenkt Kinder von den wichtigen Dingen ab. (Der Hintergrund für die Verhängung einer Strafe (wie Auszeit oder Hausarrest) ist ja der, dass die Eltern hoffen, die Kinder würden darüber nachdenken, was sie falsch gemacht haben. Aber welches Kind tut das? Es wird doch wohl viel eher darüber nachdenken, wie gemein die Eltern sind und wie unfair die Strafe ist, vielleicht auch wie sie sich dafür rächen können. Und es wird sicherlich darüber nachdenken, wie es der Strafe beim nächsten Mal entgehen kann, indem es die Fähigkeit perfektioniert, einer Entdeckung zu entgehen. Damit dient es auch als starker Anreiz zu lügen. Denn Kinder, die nicht bestraft werden, haben weniger Angst zuzugeben, wenn sie etwas getan haben.)
  • Sie macht Kinder egozentrisch. (Je mehr wir auf Strafkonsequenzen zurückgreifen, desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder darüber nachdenken, welche Auswirkungen ihr Verhalten auf andere Menschen hat. Dagegen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine Kosten-Nutzen-Anlalyse durchführen, das heißt, dass sie das Risiko erwischt zu werden gegen das verbotene Vergnügen abwägen.)

Diese Überlegungen sollte man in Betracht ziehen, wenn das eigentliche Ziel ist, Kinder zu selbstbestimmten, ethisch handelnden, intellektuell neugierigen und beziehungsfähigen Menschen heranwachsen zu lassen. Aber auch, wenn das Ziel sein sollte, dass die Kinder gehorchen, ist die Methode aus den beschriebenen Gründen eher ungünstig. Gehorsam an sich funktioniert nur durch Gewalt und Angst. Da die meisten von uns nicht wollen, dass die Kinder Angst vor uns haben und Angst nicht mehr mit Respekt verwechseln, funktionieren die alten Methoden auch nicht mehr.

Wir müssen in unserer Erziehung kreativer werden. Wir müssen wirklich in Beziehung gehen und die Kinder ernst nehmen und ebenso mit Respekt behandeln, wie wir auch behandelt werden wollen. Wir sind ihre Vorbilder und sie werden uns daher ohnehin alles nachmachen. Darum lohnt es sich, auf sich selbst zu schauen. Lebe ich meinem Kind eigentlich vor, was ich von ihm verlange? Stelle ich manchmal Regeln auf, die völlig unpassend sind (weil sie noch gar nicht dem aktuellen Entwicklungsstand entsprechen oder weil sie wirklich überhaupt nicht zu meinem Kind oder zu unserer Familie passen, sondern ich sie einfach unreflektiert übernommen habe) und die es deshalb überhaupt nicht befolgen kann?Jesper Juul Bücher

Erziehung ist heute viel mehr Beziehung und das bedeutet, dass wir gemeinsam wachsen, dass wir uns gemeinsam weiterentwickeln als Familie. Mit diesem Hintergrund ist es vielleicht nicht immer ganz leicht, aber auf jeden Fall wesentlich spannender und lebendiger. Vor allem aber fühlt es sich für alle Beteiligten wesentlich liebevoller, freundlicher und echter an. Wir müssen als Eltern keine Rolle (z. B. als Vollstrecker) spielen und das Kind muss uns nichts vormachen, weil es Angst vor uns (bzw. vor Konsequenzen) hat. Wie dem zu entnehmen ist, gibt es eigentlich kein Rezept, wie man Kinder dazu bringt, gute Menschen zu werden, auf uns zu hören oder sonstige Ziele zu erreichen. Dennoch gibt es ein paar Grundsätze, die zu einer gelingenden Eltern-Kind-Beziehung führen und unseren Kindern zu zeigen, dass wir sie bedingungslos lieben.

Es fängt damit an, dass wir unsere Kinder ernst nehmen und uns fragen, welche Bedürfnisse unser Kind hat. Oder auch damit, dass wir mal versuchen, die Perspektive des Kindes einzunehmen, uns bewusst von unserer Sichtweise lösen und die Situation oder die Welt noch einmal mit seinen Augen betrachten: Wie wirke ich wohl gerade auf das Kind oder wie klinge ich wohl in seinen Ohren?

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Zum Weiterlesen:

  • Alfie Kohn: Liebe und Eigenständigkeit
  • Jesper Juul: Die Kompetente Familie
  • Jesper Juul: Dein kompetentes Kind
  • Jesper Juul: Nein aus Liebe
  • Herbert Renz-Polster, Gerald Hüther: Wie Kinder heute wachsen
  • Herbert Renz-Polster: Menschenkinder

Wochenende in Bildern – 13./14. August 2016

Wir verbrachten das Wochenende mal wieder bei den Großeltern in Brandenburg. Das letzte Mal ist schon viel zu lange her. Und wir haben großes Glück mit dem Wetter. Denn das Highlight ist hier immer das Bootfahren und Schwimmen in der Havel.

1. Frühstücksfernsehen
Das Lieblingskind beginnt den Samstag vor dem Fernseher. Bei Oma und Opa kann es ja direkt im Fernsehen „Kinderfernsehen“ auf ZDF gucken.
2. Kaffee
Dann kommt der Lieblingsmann nach, weil er am Vorabend noch arbeiten musste. Es gibt erst mal Kaffee und Frühstück.
3. Brandenburg
Danach machen wir eine Bootstour auf der Havel.
4. Wolken
Das Wetter spielt ja glücklicherweise mit, als ob es wusste, dass wir eine Bootsfahrt geplant hatten.
5. Planschen
Es ist sogar warm genug zum planschen. Auch wenn das Wasser eiskalt ist.
6. Sekt und Würfel
Wir lassen es uns richtig gut gehen. Nach Nudeln mit Tomatensauce gibt es Sekt, Kindersekt und Würfelspiele, bei denen das Lieblingskind sofort gewinnt.
7. Würfel
Am Ende will es sogar die Punktzahlen aufschreiben.
8. Marienkäferrettung
Ich rette erst mal einen Marienkäfer aus den Fluten.
9. Bootsfahrt
Hier geht es schon wieder zurück nach Hause. Im Garten treffe ich noch eine Schulfreundin, mit der ich erst mal ein bisschen quatschen muss, bevor wir wirklich zurück gehen.
10. Blumenkohl
Zurück bei den Großeltern bereiten wir ein leckeres Blumenkohlabendessen vor.
11. eingeschlafen
Das Lieblingskind schläft wieder erschöpft im Wohnzimmer ein.
12. Kinderfernsehen
Der Sonntagmorgen beginnt wieder mit Kinderfernsehen. Es ist aber auch zu schön, morgens einfach mal den Fernseher anschalten zu können.
13. Sonntagsfrühstück
Dann gibt es ein ausgiebiges Frühstück, bevor wir einen kleinen Ausflug zu den schönen Spielplätzen machen wollen, die ein wunderbares Überbleibsel der Buga sind.
14. Waldmops
Auf dem Weg entdecken wir schon wieder einen gemeinen Waldmops, den das Lieblingskind erst mal bei den Hörnern packt.
15. Spielplatz an der Havel
Beim ersten Spielplatz angkommen, ziehen dicke Regenwolken auf. Aber mehr als fünf Tropfen kommen nicht herunter.
16. Thai-Curry
Zum Mittag genießen wir asiatische Köstlichkeiten.
17. Feuerwanzen
Danach besteigen wir den Marienberg und entdecken am Wegrand eine große Feuerwanzenfamilie.
17. Marienberg
Wir genießen Natur, treiben wilde Fang- und Versteckspiele und treffen auf dem tollen großen Spielplatz oben auf dem Berg noch meine Schwester und meine Schulfreundin mit ihren beiden Jungs. So hat das Lieblingskind auch gleich zwei neue Freunde gefunden.
18. Frosch-Springbrunnen
Das Wetter ist trotz riesiger Regenwolken am Vormittag noch sehr schön geworden und wir genossen noch Eis und Kaffe auf dem Marienberg. Auf dem Rückweg freuen wir uns über den wasserspeienden Frosch. Am Ende war das Lieblingskind bei wilden Fangspielen so viel gerannt, dass es noch vor der Wohnung meiner Eltern auf Papas Arm einschlief. Auf dem Bahnhof wachte es allerdings wieder auf und hielt noch ganz schön lange durch. Während ich dies schreibe, wird es gerade vom Papa ins Bett gebracht.

Und wie war euer Wochenende?

Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr wieder bei Susanne von Geborgen Wachsen.

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12 von 12 im August 2016

Heute ist der 12. des Monats und darum gibt es wieder eine Fotostrecke mit 12 Bildern vom Tag. Viel Spaß beim Anschauen.🙂

1. Geschenke
1. Der Tag beginnt mit dem Einpacken des letzten Geschenks für den Opa. Das wurde am Vorabend nämlich erst noch gebrannt und musste über Nacht abkühlen.
2. Kalender2
2. Auf Arbeit angekommen, stelle ich erst mal den Kalender ein.
3. Frühstück
3. Dann brauche ich Frühstück. Leider war meine Avocado schon schlecht.
4. Schild
4. Das Restaurant spricht mir mit seinem Schild aus dem Herzen. Was ist nur mit diesem Sommer los? Den muss man wahrscheinlich einfach mit Humor nehmen.😉
5. Ausmalen
5. Wir fahren zu den Großeltern und machen es uns im Zug wie immer mit einem Ausmalbuch gemütlich.
6. Buga-Stadt
6. In der ehemaligen Buga-Stadt angekommen, ist wieder alles schön bepflanzt. Über uns brauen sich die Wolken zusammen und es beginnt zu tröpfeln.
7. Olympia
7. Als wir bei meinen Eltern ankommen, erholen die sich gerade mit Olympia von den Vorbereitungen fürs Wochenende.
8. Vorschulbuch
8. Dann möchte das Lieblingskind jedoch eine CD hören und da hier alle CD-Player kaputt sind (Geschenk-Idee gemerkt), wird die CD über den Fernseher abgespielt. Wir spielen alle eine Runde Verstecken und dann entdeckt das Lieblingskind ein Vorschulbuch und beginnt zu rätseln.
9. Salat
9. Während die Oma mit dem Lieblingskind beschäftigt ist, bereite ich das Abendessen vor.
10. Gute-Nacht-Geschichte
10. Dann wird das Lieblingskind noch von der Oma gebadet und ins Bett gebracht. Das ist auch mal wieder echt schön.
11. Tasse Tee
11. Ich mache mir derweil einen Tee, um mich dann damit ans Laptop für die 12 von 12 zu setzen.
12. Einschlafen
12. Das Lieblingskind wollte dann doch nicht schlafen und rannte ins Wohnzimmer, wo es unter ein paar Streicheleinheiten sofort einschlief.

Das war der 12. August bei uns. Wenn ihr noch mehr Bilderstrecken sehen wollt, schaut doch bei Draußen nur Kännchen vorbei, wo weitere 12von12 zu finden sind.

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Wochenende in Bildern – 06./07. August 2016

Ein schönes und anstrengendes Wochenende liegt hinter uns. Ich frage mich noch immer, wo der Sommer bleibt und glaube, wir haben ihn wirklich übersprungen. Denn es gibt seit Sommerbeginn immer nur maximal drei warme Tage am Stück, während die Durchschnittstemperatur um 20 Grad liegt. Das frustriert mich, denn ich ziehe mich immer schon so dick an wie im Herbst und bin nach zwei kalten Tagen wieder so blass wie zuvor. Außerdem sind die Tage schon wieder kürzer, sodass wir im Garten länger auf Sonne warten müssen. Wir haben schöne Dinge unternommen und einiges erledigt, wobei das Lieblingskind gerade wie ausgetauscht ist.

1. Amaranth-Hirse-Brei
Am Samstag gibt es einen Amaranth-Hirse-Brei mit Beeren zum Frühstück. Die Lieblingsnachbarin leistet uns wieder Gesellschaft und unsere lieben Nachbarn von gegenüber kommen auch wieder dazu, um gemeinsam um die Wette zu frieren. Es sind gerade mal 15 °C. Ist das Sommer? Das Lieblingskind verkrümelt sich lieber wieder in die Nachbarswohnung, wo es mit der elektrischen Lego-Eisenbahn spielen kann.
2. Kind auf Schultern
Dann haben wir vor, nach einem neuen Kühlschrank zu schauen. Denn unserer ist viel zu alt, zu klein, macht Krach und ist mit Sicherheit ein ganz schöner Energiefresser. Im Radio haben wir gehört, dass Innova einen großen Insolvenzverkauf macht und wir hoffen auf Spitzenrabatte. Dem ist aber nicht so. Zum einen sind die meisten Dinge schon verkauft und zum anderen unterscheiden sich die Preise nicht sonderlich von den ursprünglichen Preisen in anderen Elektromärkten. Wir bekommen jedoch anderen Kleinkram, den wir auch brauchten.
3. Kokos-Curry
Das Lieblingskind wollte dann natürlich auch etwas für sich kaufen und wünschte sich ein Spielzeug. So suchte es sich im Rossmann, wo es in den größeren Filialen auch immer ganz gute Spielzeugabteilungen gibt, zwei neue Playmobilfiguren aus. Weil die Mittagszeit ran war und wir großen Hunger hatten, aßen wir auch gleich im Einkaufszentrum.
4. Pause
Wir spazierten einen ziemlich langen und schönen Weg zurück und sanken danach erschöpft aufs Sofa. Eine gemütliche Pause war angesagt. Das Lieblingskind bekam sein versprochenes Eis. Es war am Samstag mal wirklich gut drauf und fragte nicht ständig nach Süßem, was in der letzten Zeit eher selten ist.
5. Kaffeepause
Für uns Erwachsenen gab es dann einen Espresso, um wieder in Schwung zu kommen und dazu meine gesunden „Raffaelos“.
6. Pippi Langstrumpf
Dazu schauten wir alle zusammen eine Folge Pippi Langstrumpf und die Welt war einfach in Ordnung.
7. Schild
Das Restaurant um die Ecke hat in der letzten Zeit immer lustige Schilder aufgehängt. Dieses fotografierte der Lieblingsmann, als er noch einmal einkaufen ging.
8. Lustiges Schild
Fortsetzung vom Schild.
9. Nagellack
Ich spielte derweil mit dem Lieblingskind, beseitigte Chaos und putzte dann ein bisschen. Danach kümmerte ich mich um mich selbst, denn es stand endlich mal wieder Kino auf dem Plan.
10. im Kino
Wir schauten uns Star Trek in 3D an und hatten danach noch eine lustige Fotosession im Kino. Den Rest der Bilder erspare ich euch jedoch lieber.
11. Weg zum Bäcker
Der Sonntagmorgen begann eindeutig zu früh. Da wir erst sehr spät schlafen gingen, war es einfach zu früh, als das Lieblingskind um 6 Uhr die ersten Aufsteh-Bemühungen machte. Leider steht es nicht allein auf. In der letzten Zeit hat es einfach zu viel Angst bei all den Gespenstern und wilden Tieren bei uns in der Wohnung.😉 Nachdem es dann jedoch einige Maus und Elefanten-Clips gesehen hatte, war es mit der guten Laune vorbei, wie es häufiger nach dem Fernsehkonsum der Fall ist, da es Fernsehen einfach nicht verträgt. Es wird davon regelrecht aggressiv. Eben noch quietschvergnügt kichernd, quengelte und heulte es danach über ALLES. Es war nicht auszuhalten. Ich konnte nichts richtig machen und übte mich zu Hause, den ganzen Weg über und beim Bäcker in Geduld. Am Ende riss mein Geduldsfaden, als wir wieder zu Hause waren. Ich platzte fast und konnte selbst nur noch toben und Türen schmeißen. Das ist natürlich alles andere als schön, vor allem wenn wir wollen, dass das Kind nicht mit Türen knallt und Dinge schmeißt, wenn es wütend wird. Aber nichts ging mehr. Es ist unbeschreiblich, wenn einen das liebste, kleine, unschuldige Wesen derart an den Rand des Wahnsinns bringt. Okay, es war nicht nur das Lieblingskind, denn den letzten Auslöser gab am Ende der Lieblingsmann. Aber solche Momente gibt es, in denen ein Reiz den nächsten jagt.
12. Frühstück auf dem Tablett
Zum Frühstück ging es dann wieder. Ich redete noch mal ruhig mit dem Lieblingskind und entschudigte mich fürs Schreien. Es entschuldigte sich ebenfalls für einige Dinge. Das Tortenstück hatte es sich beim Bäcker ausgesucht. Da war ich bereits an dem Punkt, dass alles besser wäre als nun auch noch eine Diskussion darüber anzufangen, welcher Kuchen besser wäre. Am Ende sahen wir es einfach als feierlichen Kuchen für die geschaffte Kita-Eingewöhnung.
13. Sonnenschein
Während es vor dem Haus schon warm war, saßen wir auf dem Hof noch im kühlen Schatten. Aber wir konnten beobachten, wie die Sonne langsam herüberkam.
14. Marienkäfer
Ich bekam Besuch von einem Marienkäfer.
15. Geschenk
Das Lieblingskind hatte sich am Samstag bei Ausverkauf noch Geschenkband ausgesucht, um seinem liebsten Freund eine Schatzkarte zu basteln und als Geschenk zu verpacken. Die Schleife ist noch immer zwei Meter lang und durfte nicht gekürzt werden.
16. Salat waschen
Dann half das Lieblingskind mit, das Mittagessen vorzubereiten und wusch den Salat.
17. Salat schleudern
Es liebt Salat schleudern.
18. Buchweizenwraps
Und so sah unser Mittagstisch am Ende aus. Die Sonne scheint drauf. *yeay* Es gab Kräuter-Buchweizen-Wraps zum Selbstbelegen. Die Lieblingsnachbarin brachte noch gefüllte und überbackene Zucchini mit und so schlemmten wir alle zusammen von allem etwas. Das Lieblingskind hatte schon während der Vorbereitung von den Kräutern und dem Gemüse genascht und mochte die Buchweizenwraps auch pur.
19. belegter Buchweizenfladen
Meinen ließ ich mir so schmecken *Yummy* Okay, es ist wohl eher ein Fladen als ein Wrap geworden.😉

Das war es dann auch an Bildern, da ich zu Hause noch einiges erledigte, während der Lieblingsmann mit dem Lieblingskind einen kleinen Ausflug zu den Ziegen und dem Kinderbauernhof machte, den Fotoapparat jedoch zu Hause gelassen hatte.

Und wie war euer Wochenende?

Mehr Wohenenden in Bildern findet ihr wieder bei Geborgen Wachsen.

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