12 von 12 im September 2016

Wie an jedem 12. im Monat laufen bei sämtlichern Blogger*innen die Kameras heiß, um am Ende des Tages 12 Bilder vom Tag präsentieren zu können.

Hier kommt nun meine Bilderstrecke.

1-waschmaschine
1. Vom Vormittag habe ich gar keine Bilder, weil es in unserer Morgenroutine und auf der Arbeit nichts zu fotografieren gab und ich auch nicht in jedem Moment ans Fotografieren dachte. So ist das erste Bild vom Mittag, als ich schnell eine Maschine anschmiss.
2-gefuellte-jalapenos
2. Zum Mittag gab es etwas Schnelles. Ich liebe diese Frischkäse-Jalapenos, auch wenn es schon wieder Fertignahrung ist.
3-kita
3. Dann kümmere ich mich weiter um den Haushalt, bevor ich das Lieblingskind aus der Kita abhole. Als ich es abhole, springt es gerade quietschvergnügt und klitschnass durch einen Rasensprenger.
4-kitakind
4. Nachdem wir in der Garderobe noch ein niedliches Herbst-Wald-Igel-Buch gelesen haben, machen wir uns auf den Heimweg. In letzter Zeit fragt das Lieblingskind gar nicht mehr wie sonst nach Besuch und wen wir heute treffen. Es lässt sich gern überraschen, was wir vorhaben und ist auch zufrieden, wenn nichts geplant ist. Manchmal schlägt es dann selbst noch die Bibliothek oder den Spielplatz vor, aber eigentlich scheint es nach der Kita auch gerade genug Trubel gehabt zu haben, sodass wir auch mal die Zeit zu zweit genießen können.
5-plakatwerbung
5. Das Lieblingskind ist jetzt auch in der Müll-Sammel-Phase angekommen. Da gerade einige Wahl-Plakate runtergerissen wurden, trägt es ein Plakat vor sich her und macht so unwissentlich Werbung für die Piraten.
6-sonnenblumen
6. Im Haus wurden Sonnenblumen aufgestellt. Es sieht richtig schön spätsommerlich aus.
7-vesper
7. Zu Hause möchte das Lieblingskind erst einmal gemütlich ein Eis essen. Zuerst nahm es sich eine kleine Portion Vanilleeis. Obwohl es sich selbst auftat, nahm es gerade mal ein kleines Löffelchen voll. So machte es mir natürlich nichts aus, als es danach noch zum selbstgemachten Eis griff. Ich probierte derweil zum ersten mal das Sommer-It-Getränk aus und mixte mir einen Kurkuma-Shake.
8-abendessen-zubereiten
8. Dann schälten wir schon mal Kartoffeln und Gurken für das Abendessen.
9-bob-die-baustelle
9. Das Lieblingskind wusste nicht, was es spielen sollte und so kramten wir einfach mal wieder die Legokiste hervor. Im Moment hat es „Bob der Baumeister“ für sich entdeckt. Da es sich diesmal nur 3 CDs ausleihen durfte, habe ich ihm nicht reingeredet. Aber Bob der Baumeister habe ich sonst immer versucht zu verhindern, weil ich es selbst nicht ertrage. Aber es ist ja auch nicht für mich gedacht.:-/
10-abendessen
10. Dann badete das Lieblingskind, während ich in Ruhe das Abendessen kochte. Als es aus der Wanne kam (es hat sich diesmal allein abgetrocknet, eingecremt und angezogen), linste es erst mal in die Töpfe. „Das will ich nicht.“, war sein Kommentar. „Ich will richtiges Abendbrot. Würstchen und Stulle.“ Dann entdeckte es den Quark im Kühlschrank, den es schon lange nicht mehr gab und hatte richtige Lust auf Quarkstulle. Das war mit das Erste, was es als Baby gegessen hatte.
11-ritter-rost
11. Zum Einschlafen lasen wir Ritter Rost und amüsierten uns sehr über die verrückten Bilder.
12-espresso
12. Danach brauchte ich erst mal einen Espresso, um noch die 12 von 12 zusammenzustellen.😉

Und wie war euer Tag so?

Viele, viele weitere Bilderstrecken könnt ihr hier entdecken.

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Wochenende in Bildern – 10./11. September 2016

Dies ist mein 57. und vorerst letztes letztes Wochenende in Bildern.

Ich liebe die Wochenenden in Bildern, weshalb mir dieser Schritt unglaublich schwer fällt. Ich liebe es, auf all diese schönen Wochenenden und Ereignisse zurückzublicken und zu sehen, dass ich es doch ganz schön habe. Und doch denke ich schon länger darüber nach, nicht mehr an dieser wunderbaren Initiative teilzunehmen, die Susanne von Geborgen Wachsen ins Leben gerufen hatte.

Ich mag diese Alltagseindrücke und werde die Draufschau später vermissen. Aber ich bin nicht mehr im Moment. Ich lebe nicht im Hier und Jetzt und mit den anwesenden Menschen um mich herum, wenn ich jeden einzelnen Moment festhalte und am Abend auswerten und bearbeiten muss. Immer wieder in Motiven zu denken und so alltägliches wie jedes Essen festzuhalten, stresst mich einfach nur noch.

Ich möchte die Momente im Hier und Jetzt genießen, ohne sie für die Nachwelt oder uns selbst festzuhalten. Ich möchte vor allem ganz bei meinem Kind sein können und nicht ständig sagen: „Ja, Moment noch, ich schreib das hier nur schnell zu Ende“, wenn ich etwas auf Instagram poste. Mein Hobby fühlt sich nur noch wie Arbeit an und zu vieles andere bleibt auf der Strecke. Achtsamkeit und jeden Moment verwerten, gehen für mich nicht zusammen und ich vermisse es, den Moment einfach nur zu genießen, ohne daran zu denken, dass er am Abend noch für mich zur Arbeit wird.

Darum stelle ich diese Bilder nun zum letzten Mal auf diese Art und Weise zusammen und hole mir damit wieder etwas Wochenend-Erholungs-Zeit zurück.

1-fruehstueck
Am Samstag beginnen wir den Tag wieder mit einer gesunden Smoothie-Bowl. In den folgenden Bildern seht ihr demonstriert wie die Laune nach dem Aufstehen war und wie sie war, nachdem das Lieblingskind fernsehen durfte. Wir mussten uns endgültig eingestehen, dass es Fernsehen wirklich nicht verträgt und danach zu nichts mehr zu gebrauchen ist. Es ist wütend, unkonzentriert, schlecht gelaunt und egal was wir tun, es ist falsch.
4-kreidemalerei
Erst weit nach dem Frühstück ist es wieder soweit okay, dass es Spaß an einer Beschäftigung hat.
5-schnecke
Dann packen wir unsere Rucksäcke und machen uns auf den Weg in den Wald. Der Lieblingsmann hat dieses Wochenende eine Konferenz und ist daher nicht mit von der Partie. Ich stand den ganzen Freitagabend und Samstagmorgen in der Küche, um uns ein nettes Picknick vorzubereiten und Stillpralinen für meine liebe Cousine zu machen.
6-bucher-forst
Darum fühlt es sich schön an, endlich auf dem Weg zu sein.
7-picknick
Als wir einen Picknickplatz gefunden haben, knurren uns schon die Mägen. Nach kurzer Zeit werden wir von Mücken zerstochen und das Lieblingskind möchte am liebsten nach Hause (wegen der Müchen und weil es seinen Papa vermisst).
8-moos
Aber wir haben eine Mission: und zwar wollen wir schöne Naturmaterialien für den herbstlichen Jahreszeitentisch sammeln, da wir uns schon etwas Tolles dafür ausgedacht haben.
8-wanderer
Das Lieblingskind hat einen Birken-Wanderstock gefunden und eine Pinocchionase angeklebt. Wir haben ein paar Bäume bestimmt und sogar mit dem Stethoskop an einer Buche gelauscht, aber nichts gehört.
9-eis-schluerfen
Nach dem langen Rückweg in der Hitze brauchen wir beide ein Eis und lassen den Wandertag damit gemütlich ausklingen.
10-malen
Zu Hause möchte das Lieblingskind erst einmal ein Tusche-Bild malen. Es malt mich als Baby und erzählt mir dazu eine richtige Geschichte. Am Vormittag hatte es mit Kreide auch schon ein Baby mit Tränen gemalt. Das weinte, weil es im Schlamm stecken geblieben ist. Am Abend gehe ich dann zum gemütlichen Teil der Konferenz des Lieblingsmannes, während die Lieblingsnachbarin wieder babysittet.
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Am nächsten Morgen gibt es kein Fernsehen. Der Fernsehtag wurde abgeschafft, was ich dem Lieblingskind im Wald ausführlich erklärt habe. Wir beschließen, ihm noch helle Brötchen beim Bäcker zu holen und es findet im Vorgarten Luftballons vom Vorabend. Im Hof wurde nämlich eine Einschulung gefeiert. Ein roter Luftballon platzte, was seine Laune sofort wieder in den Keller katapultierte. Nicht, dass man sich dann über die beiden anderen Luftballons freuen könnte. Oh nein.
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Das Lieblingskind hatte keine Lust mehr, draußen zu frühstücken. Seine Laune war wieder mies und es wollte lieber an seinem kleinen Tisch frühstücken und alles ganz gemütlich machen. Es zündete sämtliche Kerzen dafür an. Die Lieblingsnachbarin konnte auch so dazu kommen. Auch wenn dieses Wochenende noch mal ganz schön dafür gewesen wäre, draußen zu essen.
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Nach dem Frühstück machen wir uns, bepackt mit guten Gaben, auf den Weg zu meiner Cousine, die ihr zweites Baby bekommen hatte. Das Stillpralinen-Rezept hatte ich von Elfenkindberlin.
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Bei meiner Cousine im neuen Haus, das ich auch noch nicht gesehen hatte, spielten unsere Kleinen gleich mit den Geschenken und bastelten Leuchtknete-Geister.
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Dann konnten sie es jedoch kaum erwarten, endlich draußen zu planschen. Die Siedlung ist noch sehr neu und darum durch fehlende Hecken und Zäune sehr hellhörig. So mussten die Kinder die Mittagsruhe abwarten und konnte erst zum Nachmittag draußen toben. Es gab auch wieder eine tolle Torte, die in der Familie schon zum guten Standard gehört. Ich meinte, es wäre Prinzregenten Torte gewesen, aber wenn ich die google, wird mir unter dem Namen eine völlig andere Torte gezeigt. Auf jeden Fall war es schön, sie nach langer Zeit mal wieder zu besuchen.

Und wie war euer Wochenende?

Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr wie immer in einer langen Liste bei Geborgen Wachsen.

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WMDEDGT – Tagebuchbloggen im September 2016

Heute ist wieder der 5. eines Monats, Zeit zum Tagebuchbloggen, denn wie immer ist das der Tag, an dem Frau Brüllen fragt: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Auch wenn dieser Tag nicht sonderlich ereignisreich war, teile ich auch diesen gern mit euch. Schließlich ist mein Leben auch nicht jeden Tag ’ne Party, sondern eben meistens schnöder Alltag.😉

Mein Tag beginnt um 5 Uhr. Ich mache mich ganz in Ruhe für die Arbeit fertig, was ich genieße, da das Lieblingskind oft genug sehr früh aufwacht und mit aufsteht. So kann ich in Ruhe den Sonnengruß machen und merken, dass meine Schultern verspannt sind. Ich mache mir ein Zitronenwasser, was ich mit ins Bad nehme und genieße die Ruhe und Langsamkeit ohne Unterbrechungen. Dann fahre ich noch mal ins Büro, wo ich letzte QM-Sachen erledige. Ich genieße es, sehr konzentriert einige Stunden am Stück arbeiten zu können, da das eher selten der Fall ist. Ich bin oft unterwegs und arbeite mal an der Sache, mal an der. Im Moment sind es etwa fünf verschiedene Projekte, in denen ich arbeite. Ziemliches Stückwerk, also.

Zum Mittag hole ich mir wahrscheinlich zum letzten Mal von diesem Imbiss einen vegetarischen Dürüm, weil ich nicht länger in der Gegend arbeite. Dann fahre ich wieder mit der U5 heimwärts und wie sollte es anders sein, ich muss zwischendurch wieder umste9. Vesperigen und warten. An irgendeiner Stelle wird auf dieser Strecke immer gebaut.

Zu Hause angekommen, genieße ich erst einmal einen Cappuccino, bevor ich ein wenig aufräume und durchsauge, denn wir erwarten Besuch. Ein alter Kitafreund war einen großen Teil des Sommers in den USA, weil seine Familie dort ursprünglich herkommt. Nun sind sie wieder zurück u11. Kind zeigt wasnd die Besuchszeit geht wieder los. Aber obwohl das Lieblingskind sich sehr auf ihn gefreut hat und vorab noch klar sagte, dass es weiß, wenn sie sich nicht streiten wollen ist teilen und abwechseln angesagt, gab es am Ende doch wieder großen Streit. Der Freund ist heute auch besonders schüchtern, da er lange nicht hier war und so ist nach anderthalb Stunden die Luft raus.

Nachdem unsere Freunde gegangen sind, ist das Lieblingskind sehr knatschig und unzufrieden. Ich fragte es, ob es mir helfen will Paprika zu schnippeln, um gefüllte und überbackene Zucchini zu machen, aber es will lieber mit der riesigen Zucchini spielen. Als ich sie dann aufschneide, bricht es in Tränen aus, weil ich sie nicht kaputt machen sollte. Ihm zu erzählen, dass wir nicht mit Essen spielen und dass sie langsam gegessen werden muss, um nicht schlecht zu werden, bringt gar nichts. Erst als ich es frage, was es denn mit der Zucchini spielen wollte „Pirat“ und wie er damit spielen wollte „sie sollte die Pistole sein“, beruhigt es sich. Das Lieblingskind will einfach gehört und verstanden werden. Dann schlage ich ihm vor, sich ein Hörbuch auszusuchen und aufs Sofa zu kuscheln, weil ich merke, dass es einfach schon wieder total müde ist. Als ich die Zucchini in den Ofen geschoben und noch ein wenig aufgeräumt habe, sehe ich, dass das Lieblingskind eingeschlafen ist. Das passiert in letzter Zeit häufiger, dass es richtig schlechte Laune bekommt, zu gar nichts mehr zu bewegen ist, um dann k10. verkramtes Kinderzimmerurz darauf einzuschlafen.

Ich bringe es ins Bett, räume sein Zimmer auf und genieße die gefüllte Zucchini allein vor dem Laptop zu einer Folge „King of Queens“ auf Youtube. Ja, ich liebe Sitcoms und Comedy.

Dann kommt der Lieblingsmann überraschend früh nach Hause, dachte sich aber, wenn wir schon mal ein Auto zu unserer freien Verfügung haben, könnte er ja noch mal in den Baumarkt fahren. Nachdem uns aber nicht mehr eingefallen ist, was wir außer einem Brett noch brauchten, hat er es sich anders überlegt und einfach nur den Briefkasten bei seinen Eltern geleert. Nun sitzt er neben mir und genießt ebenfalls seine gefüllte Zucchini.

Und was habt ihr so den ganzen Tag gemacht?

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Wochenende in Bildern 03./04. September 2016

Dieses Wochenende war ein Wochenende der Feste und Feiern. Überall fanden Einschulungsfeste statt, wurde geheiratet, wurden Gartenparties und Straßenfeste veranstaltet. Ich hatte ungefähr acht verschiedene Einladungen allein für dieses Wochenende. Warum kommt eigentlich immer alles auf einmal?

1. Wespe zum Frühstück
Am Samstag frühstücken wir noch mal draußen mit Wespenbesuch.
2. Eiskönigin Zeitschrift
Dann gehen wir mit der Uroma eine Runde raus. Sie möchte sich eine Zeitung kaufen und so sucht sich das Lieblingskind natürlich auch eine Zeitschrift aus. Passend zum „Outfit of the Day“😉 enthält es schönen türkisfarbenen Schmuck.
3. Rollatorspaß
Das Lieblingskind lässt sich von der Uroma auf dem Rollator chauffieren.
4. Geschenke
Die Geschenke fürs Geburtstagskind und für das Einschulungskind sind verpackt. Nach dem Mittagessen geht es los. Das Lieblingskind weint, weil es keines davon haben kann.
5. Mittagessen
Zum Mittagessen gibt es etwas Schnelles, nämlich Spaghetti mit Tomatensauce.
6. Auf dem Weg zur Party
Auf dem Weg zur Party genießen wir die Sonne und lesen in der neuen Elsa-und-Anna-Zeitschrift. Der weitere Weg ist total idyllisch. Es ist eben ein Vorort, der wesentlich mehr Natur zu bieten hat als Berlin.

7. Eichhörnchen12. beste Freunde

Die Party hat bereits begonnen als wir ankommen. Die Kinder baden schon, weil es wunderbar warm geworden ist. Dann haben die besten Freunde sichtlich Spaß. Es gibt super viele leckere Torten und Kuchen und auch die Deko ist wunderschön geworden. Das Lieblingskind und ich passen mit unseren Outfits haargenau zur Farbe der Tische als hätten wir es geahnt. Außerdem ist es toll, viele Freunde aus der alten Kita wiederzutreffen.

17. Sonntagsfrühstück
Das Sonntagsfrühstück lassen wir diesmal ruhig angehen und essen lieber drinnen.
18. Hüpfburg
Zur Mittagszeit machen wir uns dann auf zum Straßenfest. Als erstes wird wieder ordentlich gehüpft.
19. orientalisches Mittagessen
Zum Mittagessen waren wir eigentlich mit Freunden verabredet. Aber sie kamen nach der Party gestern auch nur schwer in die Gänge und so gingen wir dann allein essen, um uns danach mit ihnen zu treffen.
20. Kuscheltiere basteln
Wir kamen zu einem Stand, an dem Kinder eigene Kuscheltiere anfertigen konnten.
21. diy plüschhund
Und das ist das Ergebnis – schnell und ohne nähen.
22. Kistenrodeln
Es gab viele tolle Angebote für Kinder und wieder viele Flohmarktstände, an denen das Lieblingskind ein ums andere Mal fündig wurde.
24. Kaffee trinken
Zum Kaffee ließen wir uns eine Heidelbeer-Baiser-Tarte schmecken. Danach war es eigentlich nur noch stressig. Das Lieblingskind hatte das ganze Wochenende immer wieder Geschenke bekommen, die Zeitrschrift mit dem Schmuck, viele, viele Preise beim Geburtstagsfest, einige Dinge vom Flohmarkt und Gewinne bei den Spielen auf dem Kiezfest und dennoch wollte es immer und immer mehr. Wenn ich dann Nein sagte, boxte es mich. Irgendwann wurde es mir zu viel. Nachdem es mich wieder zwei Mal geboxt und mir ins Gesicht gespuckt hatte, schubste ich es weg und es fiel hin. Das tat mir dann voll Leid und trotzdem war ich auch noch voller Wut. Ich hasse solche Momente. Natürlich entschuldigte ich mich und nahm es in den Arm, weil ich ihm nicht weh tun, sondern mich schützen wollte. Aber damit war die Sache ja nicht gut. Zu Hause breitete ich daher mal alle Dinge vom Wochenende auf einem Gabentisch auf, um ihm ganz in Ruhe zu verdeutlichen wie viel es die ganze Zeit bekommen hatte und dass es für ihn nie genug war. Er fand selbst, dass es aussah wie ein Geburtstagstisch und verstand, was ich meinte. Trotzdem blieb der Abend irgendwie traurig. Das Lieblingskind war gereizt. Wir waren gestresst und bräuchten eigentlich jetzt einen Tag zum Ausruhen.😦

Und wie war euer Wochenende?

Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr wieder bei Geborgen Wachsen.

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Willkommen im September 2016!

Der Herbst steht vor der Tür und in den Läden gibt es die ersten Lebkuchen zu kaufen. Dabei habe ich das Gefühl, dass der Sommer erst beginnt. Zumindest gab es die warmen Temperaturen in diesem Jahr wohl eher im Frühling und nun im Herbst. Der Sommer hat dagegen vergessen zu heizen. Ganz ehrlich Temperaturen unter 20 °C sind doch im Sommer verboten, oder?

September 2016Ich freue mich auf den September, da wieder viele spannende neue Projekte anstehen.

Fast alle Urlaubsvertretungen sind dann abgearbeitet. Ich bin ab sofort keine QM-Beauftragte mehr und steige mit voller Kraft in die Frühen Hilfen ein. Ich bereite mich auf meinen ersten FABEL-Kurs vor und werde in einem Projekt mit Geflüchteten arbeiten, die schwanger sind oder gerade ein Baby bekommen haben. Das ist eine spannende Herausforderung.

Arbeitstechnisch tut sich also sehr viel und zwar sowohl in meinem Träger als auch was die Freiberuflichkeit betrifft. Denn ich habe einen Autorenauftrag angeboten bekommen, über den ich mich riesig freue. Es handelt sich um einen Lehrgang zur Erziehungsberatung, den ich entwickeln und für den ich die Lehrbriefe schreiben darf. Vermutlich wird es auf dem Blog dann jedoch noch etwas ruhiger werden, aber das muss ich für mich ausprobieren.

Der September bringt dann auch den langersehnten Sommerurlaub, auf den ich mich schon riesig freue. Ich werde dafür noch ein kleines Büchlein für das Lieblingskind basteln, das auf dem Flug ausreichend Beschäftigung bieten soll.

Ansonsten stehen folgende Dinge an:

  • eine Einschulung und einen Kindergeburtstag feiern
  • neue Babys kennen lernen (von meiner Cousine und einer Freundin)
  • 11 Fragen zum Blog und zu meiner Person beantworten, da ich für den „Liebster Award“ nominiert worden bin
  • das nächste spannende Modul meiner Weiterbildung besuchen
  • mit dem Lieblingsmann die feierliche Abendveranstaltung seiner Konferenz besuchen
  • erste Herbstbasteleien basteln
  • beobachten, wie sich die Natur verändert, die Blätter langsam bunter werden und noch schöne warme Tage und das goldener werdenden Licht genießen

Und was hält dieser goldene Monat für euch bereit?

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Wochenende in Bildern – 27./28. August 2016

Endlich Sommer!❤ Ein wunderbares Sommer-Wochenende liegt hinter uns mit Grillparty und Badespaß im Garten.

1. Frühstück
Der Samstag startet, nachdem ich sehr schlecht geschlafen habe, mit einem gemütlichen Frühstück im Garten zusammen mit der Lieblingsnachbarin. Nachdem ich nämlich ganz viel für die Grillparty des Lieblingsmannes vorbereitet hatte, sagte mir eine Freundin mit ihrer Familie halb ab, weil sie von der Evakuation im Prenzlberg betroffen war. So machte ich mir Sorgen, dass es doch keine richtige Party wird und das Lieblingskind nicht mal jemanden zum Spielen hätte. Außerdem träumte ich sehr schlecht und bekam ständig den Ellenbogen oder die Knie vom Lieblingskind irgendwo reingerammt. Ich hatte Kopfschmerzen und brauchte dringend eine kalte Dusche, frische Luft und Kaffee. All das versprach der Morgen und so ging es mir rasch besser. Zumal die Freundin dann doch wieder zugesagt hatte und wir uns in die weiteren Vorbereitungen stürzen konnten.🙂
2. Kaffeevorbereitungen
Der Lieblingsmann hat zwei Kuchen gebacken, was unsere Gäste nicht daran hinderte, auch noch einen mitzubringen. Aaaah, wir hatten echt zu viel zu essen. *mjami*
3. Wassersprenger Kids
Im Garten lief ständig der Rasensprenger, um die Luft und die Kiddies ein wenig abzukühlen. Eine schwangere Freundin bekam ein kühles Fußbad in der alten Babybadewanne.
4. Kubb spielen
Dann spielten wir viel Kubb und Boule. Kubb spielte ich auch noch mit dem Lieblingskind als es längst dunkel war. Es war sehr lustig und ich muss gestehen, dass ich zwei Mal gegen einen Vierjährigen verloren habe. Au Backe!
7. Nudelsalat
Unser Grillfest blieb rein vegetarisch, woran niemand etwas auszuetzen hatte. Es gab leckere Kartoffelpäckchen, Nudelsalat, Gemüsespieße, Veggie-Würstchen und Grillkäse. Alle fanden es lecker und satt wurden sie auch. So satt, dass ich gar nicht mehr dazu kam, den Nachtisch auszuprobieren. Ich wollte eigentlich gegrillte Pfirsiche mit Vanilleeis anbieten, was dankend abgelehnt wurde, weil niemand mehr Papp sagen konnte.
8. Feuerschale
Als das Lieblingskind schlief, saßen wir noch ein wenig um die Feuerschale herum. Der Lieblingsmann hielt es noch länger aus, während ich mich irgendwann ins Bettchen verkrümelte, denn wir waren gleich morgens zum Frühstück im Garten bei den Schwiegereltern eingeladen.
9. Weg zum Garten
Am nächsten morgen wurden wir vom Lieblingskind jedoch erst um halb acht geweckt. Um 8 Uhr wollten wir uns auf den Weg machen. Da funktionierte unsere Weckmethode wohl diesmal nicht so wie sonst, was kein Wunder war, denn das Lieblingskind selbst ist nach der Party ja auch erst um 22 Uhr ins Bett gekommen. Ich liebe den Weg zum Garten. Von der S-Bahn laufen wir sehr idyllisch unter grünen Blätterdächern am Fluss entlang.
10. Sonntagsfrühstück im Garten
Im Garten angekommen, wartet bereits ein gedeckter Tisch und dampfender Kaffee auf uns. Es ist auch schon sehr warm. So sollte ein Sommer sein. Yeay.
11. Baden
Das Lieblingskind verbrachte fast den ganzen Tag mit Zwangsunterbrechungen im Pool. Immer wenn jemand von uns reinging, war es dabei.
15. Kesselsuppe
Zum Mittag gab es Gemüsesuppe aus dem Kessel. Dabei kamen wir auf das Thema „Hänsel und Gretel“ zu sprechen und das Lieblingskind erzählte uns was Gretel mit der Hexe gemacht hatte und warum, als wäre es eine wahre Geschichte, die es bezeugt hatte.
16. Spritztier
Die Spritztiere verirrten sich auch mal ins Gras.
17. Baderatte
Und das Lieblingskind war entweder im Wasser oder wir spielten Verstecken. Alles war super entspannt. Ein richtig schöner Sonntag.

Konntet ihr das tolle Sommerwetter auch so genießen?

Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr wieder bei Susanne von Geborgen Wachsen.

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Kita-Wechsel – ein Erfahrungsbericht

Ich war gespannt. Wie gewöhnt man ein erfahrenes Kita-Kind in eine neue Kita ein? Wir wussten, dass es Kita-Abläufe kennt, dass es weiß wie es ist, morgens zur Kita zu gehen, dort zu spielen, zu essen und am Nachmittag wieder abgeholt zu werden. Es war also klar, dass es nicht wieder so sein würde wie die erste Eingewöhnung nach einem Jahr zu Hause, wo sich Mama (oder Papa) und Kind zum ersten Mal trennen und ganz viel Unsicherheit auf beiden Seiten ist.

6. KitavorgesprächIch hatte damals überraschenderweise große Schwierigkeiten, loszulassen. Überraschenderweise, weil sowohl das Lieblingskind als auch ich so was von „kitareif“ waren und ich etwas von meiner Freiheit zurück haben wollte. Ich lernte mich mit meinen starken Autonomie-Bedürfnissen in der Elternzeit noch mal völlig neu kennen und hing auf der anderen Seite sehr an meinem winzigkleinem Lieblingskind. Hinzu kam, dass eigene dunkle Kita-Erinnerungen wieder hoch kamen und ich Angst und Trauer empfand. Vielleicht aus diesen Gründen, gekoppelt mit der Tatsache dass der Dezember nur drei Wochen hatte und die Bezugserzieherin ständig krank war, dauerte die Eingewöhnung zwei Monate. Im Nachhinein betrachtet, war ich sehr froh über die sanfte und langsame Ablösephase. Sehr schön war damals auch, dass ein halbes Jahr kein weiteres Kind eingewöhnt wurde, sodass das Lieblingskind lange das Nesthäkchen der Bezugserzieherin bleiben konnte.

Die neue Eingewöhnung sollte viel schneller gehen. Das Lieblingskind ist schon groß, kennt den Kita-Alltag und die Erfahrungen der Kita zeigten, dass die Kinder, die bereits eine Kita besucht hatten, in der Regel maximal eine Woche brauchten. Zudem wurde es durch gemeinsame Kita-Besichtigung und Vorgespräche sehr gut vorbereitet. Ich hatte mir eine Woche frei genommen. Meist sagen die Kinder schon am ersten oder zweiten Tag: „Du kannst jetzt gehen, Mama“. Und auch das Lieblingskind war am ersten Tag so aufgeregt und voller Vorfreude auf die neue Kita, dass es schon zu Hause zu mir sagte: „Du kannst dann aber gehen, Mama“.

Als wir dann vor Ort waren, verschwand es plötzlich hinter meinen Beinen, als wäre es wieder drei Jahre jünger. Es klammerte sich an mir fest, hing sprichwörtlich an meinem Rockzipfel und traute sich kaum etwas zu sagen. Im Morgenkreis schwankte es zwischen Mitteilungsbedürfnis und auf Mamas Schoß kriechen. Es war erstaunlich wie viel Mama es wieder brauchte. Dann ging es ans Experimentieren und ein paar neue Kitaregeln kennen lernen. Dabei konnte ich schon mal einfach nur am Rand sitzen.

9. Montessori-MaterialienMein erster Eindruck von der Montessori-Einrichtung war super. Wie mit den Kindern gesprochen und umgegangen wurde, erschien mir respektvoller und freundlicher als in der alten Kita. Der Morgenkreis war wunderschön. An jedem Morgen wird eine Kerze angezündet bzw. eine für Montag, zwei für Dienstag, drei für Mittwoch und so weiter. Und das Lieblingskind durfte, weil es neu war, die Kerze anzünden.

Sie haben außerdem ein Patenprogramm, in dem sich ein älteres erfahrenes Kita-Kind um das neue kümmert. Das heißt, es zeigt ihm alles und erklärt ihm die Regeln. So ist a11. Windmühleuch schon von Anfang an ein Freund da, wenn das Kind sich noch nicht traut auf andere zuzugehen oder nicht weiß, an wen es sich wenden soll. Leider war das Patenkind jedoch nicht da und kam erst am Mittwoch. Aber das Lieblingskind hatte vorher auch schon zwei, drei neue Freund*innen gewonnen. Am Mittwoch bekam es dann ein kleines Begrüßungsgeschenk vom Paten und spielte mit ihm und seinem besten Freund. Am nächsten Tag verstanden sie sich nicht mehr so gut. Aber ab Freitag waren sie dann plötzlich doch, dank gemeinsamer Interessen, die besten Kumpels.

Das Lieblingskind wollte mich auch am Dienstag noch den ganzen Vormittag dabei haben, sodass ich die ersten beiden Tage noch nicht gehen konnte. Am zweiten Tag konnte ich allerdings eine Weile in einem anderen Raum sitzen, ohne dass es ihn gestört hätte.

Am Mittwoch verabschiedete ich mich dann aber schon zum Morgenkreis und das Lieblingskind rannte, sofort nach dem Winken, wieder zum Spielen. Ab da war es schon fast wie immer. Abgesehen davon, dass ich es natürlich bereits nach dem Mittagessen wieder abholte. Mit jedem Tag kam eine Kleinigkeit hinzu, sodass es langsam reinkam. Wie notwendig das war, konnte ich abends sehen, wenn es schon ab 16 Uhr wieder hundemüde und überdreht war. Es hatte auch im Schlaf sehr viel zu verarbeiten. Die Vorfreude auf jeden Tag blieb jedoch groß.

Am Donnerstag war das Lieblingskind nachmittags richtig knatschig. Es jammerte, tobte und heulte bei Kleinigkeiten, dass ich schon fast verzweifelte. Bis ich mich mit ihm hinlegte, um in Ruhe ein Buch vorzulesen. Dabei schlief es ein. Es war erst 16:15 Uhr. Und es schlief durch bis 6 Uhr. Ich fand es erstaunlich wie es den Anschein macht, als sei alles easy peasy, dabei gibt es für ihn trotzdem so viel zu verarbeiten, wie erst in solchen Situationen deutlich wird. Wenn es nach ihm gegangen wäre, wäre es schon ab Dienstag gern zum Mittagschlaf und Vesper geblieben. Das Lieblingskind selbst wollte jeden Tag eigentlich noch länger bleiben und nach der Kita noch Besuch haben oder jemanden besuchen. Wir hatten echt eine wirklich aufregende Woche.

Spannend war auch, dass ich wieder mit heftigen Bauchschmerzen reagierte, obwohl ich bewusst fand, dass alles wunderbar war. Ich glaube die eigenen Traumata sitzen tief und versuchen noch vor etwas zu schützen, was gar nicht mehr da ist.

Nun geht das Lieblingskind schon die vierte Woche in die Kita und alles ist schon wieder richtig Alltag geworden. Das Lieblingskind beschwert sich mittlerweile wieder über die ein oder andere Sache und hat auch schon mal Streit oder Ärger. Aber alles läuft eben ganz normal, die schönen Dinge überwiegen und es geht gern hin.

Neue Freunde finden sie in dem Alter sehr schnell und die alten besuchen wir sowieso immer nachmittags, denn auch die sind schon gar nicht mehr in der alten Kita. Einige hatten vorher schon gewechselt, andere kommen in die Schule und wieder andere sind weggezogen. In der alten Kita hätte sich darum auch vieles geändert. Aber das war ja nicht der Grund zu wechseln, sondern macht es im Großen und Ganzen nur einfacher.

Hattet ihr schon mal einen Kitawechsel? Wie lief es bei euch? Hattet ihr auch Bauchschmerzen und Befürchtungen vor so viel Neuem?

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